Qi Gong kann mit unterschiedlichen Schwerpunkten ausgeübt werden.Von einer sanften Bewegungskunst zur Entspannung und Steigerung der Mobilität über maximal gesteigerte Beweglichkeit hin zu intensivem kraftausdauer Training gibt es eine große Vielfalt. Dabei geht es aber nicht nur um den Körperlichen Aspekt sonder auch um passendes Atmen und die Energieführung im Körper.

DaoYin – der “Urbegriff” für Qi Gong / Nei Gong
Der Begriff Daoyin bedeutet so viel wie “den Körper dehnen, die Energie leiten” und zielt darauf ab, Körper, Geist und Vitalität zu stärken. Dazu gibt es ein weites Feld an bewegten und ruhigen Übungen, welche über Konzentration, Atmung und Bewegung die körpereigene Energie (chin. Qi) stärken, den Körper kräftigen und den Übenden zur Ruhe kommen lassen.
In den „Frühlings- und Herbstannalen von Lü“, welche vor der Qin Zeit (221 – 206 v. Chr.) verfasst wurden, ist beschrieben, dass die Chinesen Daoyin geschaffen haben, um „Gelenk- und andere Krankheiten zu vermeiden oder zu heilen“. In späteren Werken wurde Daoyin weiterhin beschrieben: „… durch tiefes Atmen wird Altes ausgestoßen und Neues aufgenommen, durch den Stand des Bären und das Recken des Vogels wird der Körper transformiert – dies steigert das Wohlbefinden und kann das Leben des Menschen verlängern…”
Abbild der Seidenmalerei aus dem Mawangdui Grab mit Darstellungen des Daoyin

Die in der Akademie gelehrten Qi Gong / DaoYin Sets sind:
Zhang Zhuang – Übung der stehenden Säule
Baduan Jin – die acht kostbaren Brokatübungen
Wu Qin Xi – Qigong der 5 Tiere
Yi Jin Jing – Klassiker der Muskel & Sehnen Transformation
Shibashi – die 18 Harmonischen Bewegungen des Taiji-Qigong
Lohan Gong – die 16 Übungen der Arhats
24er Tai Chi Qi Gong Form

